GARDA

Garda ist ein kleiner Kunstschatz des Gardasees und nach den Experten kommt sein Name wahrscheinlich von zwei deutschen Wörtern: „Garden“ oder „breit“.
Nördlich von Garda liegt die faszinierende Bucht „Punta San Vigilio“ mit ihrem uralten römischen kleinen Hafen.
Zwischen Garda und Bardolino erhebt sich die bekannte Hochebene „Rocca“, die an Königin Adelaide gewidmet wurde. Da wohnen die Mönche des „Camaldoli“ Ordens: früher handelte es sich um ein Klostermünster aber heute dürfen die Frauen auch hineingehen.
Besonders interessant ist der Gottesdienst am Sonntag Vormittag.
In einem kleinen Innengeschäft werden direkt von den Mönchen handgemachte Produkte verkauft!
In der Vergangenheit war Garda nur ein kleiner hübscher Ort, wo die Einwohner von Fischerei und Landwirtschaft lebten. Heute ist es aber eine der wichtigsten Lokalitäten am Gardasee und bietet verschiedene Unterkunfts- u. Sportmöglichkeiten an.

Die engen und eigenartigen Gassen entlang spiegeln sich typische Kunst- u. Kunsthandwerkgeschäfte, Restaurants und einige Weinstuben.
Auf der schönen Promenade stehen elegante Straßencafés.
Die meisten Veranstaltungen haben mit Fisch und Fischerei zu tun.
Das ist aber klar! Fischerei war immer die erste Unterhaltstätigkeit in diesem Ort und darum sind ihr die Einwohner heute noch dafür dankbar. Am 15.8. („Ferragosto“) findet das „Palio delle Contrade“ statt: es handelt sich um einen Ruderbootwettbewerb unter verschiedenen Garda Vierteln und er ist eine der ältesten Traditionen der „Gardaseeperle“.
Und vergessen Sie nicht, beim „Sardellata al Pal del Vo“ Volksfest beizuwohnen, das jedes Jahr im Juli stattfindet und wo in einer riesigen Pfanne gebratene Gardaseesardellen allen Teilnehmern serviert werden. Ein dekoriertes Schiff fährt am letzten Abend des Volksfestes vom Anlegen „Pal del Vo’“ ab und nach einer Rundschifffahrt kommt es innerhalb Mitternacht gerade für die Feuerwerke wieder zurück.