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Die alte “Acrilica Pischeriae” heißt heute Peschiera del Garda und liegt am Abfluß des Gardasees, dem Fluß Mincio. Durch einen wunderbaren 42 Km langen Wanderweg kann man vom Stadtzentrum die sehr schöne Kunststadt der Lombardei, Mantua, erreichen.
Die mächtige Burg und ihre imposanten sechs Meter dicken Mauern, die sogenannten „Bastioni“, wurden von den Römern aufgebaut, um die kleine Militärstadt zu schützten. Danach wurden sie von den Venezianern vergrößert und von den Österreichern beendet.
Mit Mantua, Legnago und Custoza gehörte Peschiera auch zum „Quadrilatero“ („Vierecke“), einer Gruppe von vier Militärstädten, wo die Militärkraft Italiens während der italienischen Freiheitskriege konzentriert wurde. Peschiera spielte im 19. Jhdt. eine wichtige Rolle als Militärschutzstadt.
Seit langer Zeit besitzt die ehemalige „Arilica“ auch eine Polizeischule, eine Kaserne des „Carabinieri“ Korps und eine des „Genio“ Korps und das ehemalige Militärgefängnis, das zusammen mit demjenigen von Gaeta für sehr viele Jahre eine der wichtigsten Italiens war.
Auf dem Hauptplatz “Piazza d’Armi” steht die Pfarrkirche von San Martino Vescovo.
Vor ca. zehn Jahren wurden Resten eines alten römischen Hauses während der Aufbauung eines neuen Parkingplatzes neben der Pfarrkirche wiedergefunden. Die Aufbauung wurde natürlich unterbrochen!
In der Fußgängerzone stehen zahlreiche elegante Geschäfte, Straßencafés, Restaurants, usw. |
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Für die gläubigsten ist die Besichtigung der nahen Stiftkirche von „Madonna del Frassin“
sehenswert.
Aber die erlebende moderne Stadt Peschiera ist auch ein Verkehrsknotenpunkt für tausend Touristen, die am schnellsten am Gardasee ankommen oder die von Peschiera neue Ziele erreichen
möchten.
Es gibt Schiffs-, Zug- und Busverbindungen, den Eingang zur Autobahn A4 Venedig-Mailand... und auch verschiedene Autoverleihe für die „Liebhaber der Freiheit“.
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